Über mich

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"  Immanuel Kant


Petra Biedermann

Seit einigen Jahren wohne ich nun insbesondere aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Schweiz sondern in Norddeutschland.
Vollkommen fremd und vollkommen allein.

Insofern sehe ich mich als Umweltflüchtling.

Emissionen, wie das von Menschen gemachte „seismisches Störrauschen“ = feinste Vibrationen des Erdreichs, sowie Tief- und Niederfrequenter Schall machen an Staats- und Landesgrenzen keinen Halt. Sie breiten sich grenzüberschreitend über Hunderte von Kilometern aus.

Das Argument von Regierungsbehörden verschiedener Staaten und Länder, sich nicht zuständig zu sehen, ist nicht hinzunehmen.

Zum Beispiel für Radioaktivität müssen Grenzwerte dies- und jenseits von (kooperierenden) Staatgrenzen eingehalten werden. Dies muss für alle krankmachenden Noxen gelten.


Info vorab zu meinen Beweggründen für die Anmeldung zum Patent EP3004817

“Verfahren und Vorrichtungen zur Detektion und Lokalisierung von Infraschall“,

bei dem Druckwellen von nicht hörbarem Schall per Video aufgezeichnet werden und die Richtung der Quelle /die Quelle lokalisiert werden kann:

Die durchaus kostspielige Anmeldung zum Patent in Deutschland, Kernländern der EU und USA habe ich nicht gemacht, um meinem Ego mit Erfolg zu schmeicheln.

Aus beruflicher Vergangenheit in einem sehr grossen Welt-Unternehmen weiss ich sehr wohl, dass bestehende Patente aufgekauft werden, um sie dann als sogenannte „Schubladenpatente“ aus dem Verkehr zu ziehen, um sie Mitbewerbern und/oder der Öffentlichkeit vorzuenthalten.

Nur die Anmeldung des Patents verhindert eine solche Verfahrensweise.

Nur so ist vorläufig sichergestellt, dass es irgendwann einmal z. B. Betroffenen dienlich sein kann.

Dazu braucht es nicht nur eine gehörige Portion Idealismus.

 

Im Alter von über 50 Jahren und weiblichen Geschlecht gehöre ich zu der bisher anscheinend am häufigsten betroffenen Gruppe der Brummton wahrnehmenden Personen.
Meine Erkrankung geht sehr weit über das blosse Hören des Brummtons, dem sogenannten Brummtonphänomen, hinaus.
Schon "nur" die Erkrankung am Brummtonphänomen wirft Menschen aus ihre Bahn, lässt Sie verzweifeln und Resignieren.

Die Forschungsarbeiten und das Erstellen dieser Webseite waren ein unbeschreiblicher Kraftakt.
Der erforderliche Zeitaufwand war, begründet mit meinem schlechten gesundheitlichen Zustand und den nicht planbaren Zeiten geringerer Immissionen, um ein Vielfaches grösser, als er es je in meinem früheren Leben gewesen wäre.
Ohne Unterstützung zur Erstellung der Dokumente und dieser Webseite wäre alldies nicht zustande gekommen.

Eine grosse Anzahl der Berichte und Texte sind in möglichst grosser räumlicher Distanz zum Wohnort, meist im entfernten Ausland, verfasst worden. Je grösser die Entfernung zum mitteleuropäischen Wohnumfeld, desto weniger intentensiv und tief im Körper sind die Irritationen, um so besser funktioniere ich. Die Graphiken des von Menschen gemachten "seismischen Störrauschen" bestätigen diese Erfahrung (auf der Startseite).

Meine Sicherheit, das Ziel und der feste Wille, die Ursache für meine/eine solche Erkrankung zu finden, hat mir die Kraft gegeben, bis heute durchzuhalten.

Bis zum akuten Ausbruch meiner Erkrankung habe ich mich nie zuvor mit dem Thema Schall befasst.

Für innovative Anwendungen und Entwicklungen auf dem Gebiet von Schall war dies sehr vorteilhaft, da ich keine „Betriebsblindheit“ hatte.

Für mich gab es kein „geht nicht, weil … .


Ich bin ein analytischer Mensch mit hohem kreativem Potential, Improvisationstalent, handwerklichen und künstlerischen Geschick sowie einer sehr guten Beobachtungsfähigkeit.

Die Kombination dieser Eigenschaften hat mir ein spannendes, ausgefülltes Berufs- und Privatleben ermöglicht.

Neben vielen Jahren Berufserfahrung in der instrumentellen Spuren-Analytik auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin habe ich viele Jahre auf den Gebieten der Verfahrenswicklung, Produktenwicklung, Entwicklung von Probenaufbereitungstechniken und -methoden, Entwicklung von Analysenmethoden und der Dokumentation gearbeitet.

Zu meinen Stärken gehörte meine nicht übertriebene Ruhe und Gewissenhaftigkeit.

Analytisch betreute ich Lohnhersteller im Inland und unsere Niederlassungen für Produktion und Produktentwicklung in Indonesien und verschiedenen afrikanischen Ländern.

Eines der Ziele war dabei, unter möglichst wenig Einsatz von komplizierten „High Tech“ Geräten, Instrumenten und Verfahren vor Ort sichers Analysenergebnisse zu etablieren.

Dieses Ziel, sichere Methoden zur Probenaufarbeitung und Analysenmethoden zu entwickeln, welche auch in Ländern mit niedrigerem technischem Ausstattungs- und Ausbildungsniveau reproduzierbare und sichere Ergebnisse liefern, wurde im Regelfall erreicht.

All diese Kenntnisse und Fähigkeiten konnte ich auch an meiner letzten Arbeitsstelle, insbesondere bei der jährlichen VOC-Messung für den Kanton, anwenden.

Die Daten-Auswertungen mit einem Audiobearbeitungsprogramm unterscheiden sich prinzipiell nicht von den Auswertungen anderer Analysentechniken.
Ob ein erhaltenes Signal von einer Substanz oder durch Wellen erzeugt wird, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. 


Die Ignoranz und Arroganz der Mediziner, Forscher, Wissenschaftler, Richter und weitere Entscheider, mit der sie sich dem (zu?) einfachen Videonachweis für 'Exogene Ursachen' einer Erkrankung durch Tief- und Niederfrequenten Schall verweigern, ist vorsätzlich unterlassene Hilfeleistung.
Für Tausende von Betroffenen.

Ich möchte endlich wieder ein würdiges und selbstbestimmtes Leben führen können!

Ich möchte kein Umweltflüchtling sein müssen!

Dies gilt auch für alle Betroffenen.
Ich danke den sehr wenigen Menschen, die sich nicht von mir zurückgezogen haben, die mir von Beginn an geglaubt, mich sogar im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt haben.

Für den Inhalt dieser Veröffentlichung verbürge ich mich.